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Batchbooking

Sammler als Einzelbuchungen

Bennet offline
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Beiträge: 6 seit: 03 / 2007
Private Nachricht
Betreff: Batchbooking  -  Gepostet: 23.12.2016 - 22:57 Uhr  -  
Hallo zusammen,

ich organisiere derzeit in zwei Vereinen den Einzug der Mitgliedsbeiträge per SEPA-Lastschrift. Bisher habe ich immer SEPA-Sammellastschriften eingereicht und diese auch nicht versucht aufzulösen. Der eine Verein hat sein Konto bei der KSK Saarpfalz der andere bei der Bank1Saar (Volksbank). Nun besteht aber die Notwendigkeit alles als Einzelbuchungen darzustellen.

Für das Onlinebanking nutze ich WISO Mein Geld 365 Professional. Nun zeigt mir das Programm für die Bank1Saar an, dass die Aufteilung von Sammlern in Einzelposten nicht möglich sei. Und bei der KSK Saarpfalz bekomme ich die Meldung, dass die Aufsplittung nur bei SammelÜBERWEISUNGEN möglich sei.

Ist die Deaktivierung des Batchbooking so exotisch? Wenn die Sparkassen und die Volksbanken es schon nicht anbieten. Wer bietet es überhaupt an? Insgeheim hoffe ich ja noch auf einen Fehler bei meiner Bankingsoftware :'(

Wäre nett, wenn ihr mir Rückmeldung geben könntet, wie es aktuell um das Thema Batchbooking bzw. dessen Abschaltung steht. Danke!

Und schon einmal frohe Weihnachten.
Liebe Grüße

Bennet
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msa offline
Benutzer
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Ort:   München
Beiträge: 3733 seit: 03 / 2007
Private Nachricht
Betreff: Re: Batchbooking  -  Gepostet: 23.12.2016 - 23:22 Uhr  -  
Ja, es IST exotisch. Die Sparkassen - also das Rechenzentrum FI - ist meiner Kenntnis nach das EINZIGE Institut, das das Batchbooking ohne weitere Verträge und Voreinstellungen überhaupt ausführt. Alle anderen ignorieren das Kennzeichen komplett.

Bei Lastschriften habe ich auch noch nie von einer Auflösung gehört, also das jemand das gewollt hätte. Was bitte ist denn bitte der Grund für diese "Notwendigkeit" der Einzelbuchungen? Würde mich mal interessieren...

Weiter zur Sache: Ich gehe nicht davon aus, daß Du von den genannten Banken eine Sammler-Einreichung mit Einzel-Verbuchung bei Lastschriften bekommen wirst. Aber warum so umständlich, wenn Du wirklich die Kontoauszüge so aufblähen willst, daß man letztendlich nichts mehr findet (Hintergrund: Im Papierkontoauszug findet man nichts mehr ohne ewiges Suchen - kommt natürlich auf die Anzahl an - und online sollte ja eh das Programm fähig sein, den selbst versendeten Sammler zu splitten und darin zu suchen). Beide Institute - also sowohl Sparkassen als auch VoBa - bieten EINZEL-Lastschriften an. Diese werden dann natürlich auch einzeln Verbucht.

Solche EInzellastschriften in größeren Stückzahlen kann man natürlich dann nicht mehr mit einem TAN-Verfahren freigeben, sondern dafür sollte man dann etwas nehmen, wo auch Einzelaufträge "in einem Rutsch" durchgehen. Bei den Sparkassen wäre das dann die HBCI-Chipkarte und im VoBa-Bereich wäre das auch entweder HBCI-Chipkarte oder aber Schlüsseldatei. Da bereitet man die Einzelaufträge vor und beim Absenden gibt man einmal die Karten- oder Datei-PIN ein und dann werden alle Aufträge nacheinander abgesendet.
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Raimund Sichmann offline
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Ort:  
Beiträge: 7356 seit: 08 / 2002
Private Nachricht
Betreff: Re: Batchbooking  -  Gepostet: 24.12.2016 - 09:15 Uhr  -  
Nachträgliche Sammlerauflösungen, wie Batchbooking, sind für die Zahlungsverkehrsberater ein Zeichen für eine irgendwie "exotische" Buchführung.
Oft ist es eine "fehlerhafte" Einstellung einer liefernden Buchhaltungssoftware und manchmal auch ein falsches Verständnis für die Buchhaltung selbst (Zitat: "Aber der Steuerberater will das so...")

Ein häufiger Grund - zumindest bei uns - ist die dezentrale Vereinsführung, wir haben Leute dabei, die z.B. aus Spanien ihre Einzüge einstellen.
Da kann es sinnvoll sein, dass die Umsatzdaten aller Sammlerposten an allen Plätzen sichtbar werden.

Für größere Vereine bietet sich hier manchmal die Nutzung von EBICS an, auch um die verteilte Unterschurift nutzen zu können.. Richtung EBICS können die Umsatzdaten nachträglich aufgelöst werden (auch Richtung Steuerberater mit einem Rechenzentrumsanschluss (DATEV & Co). Das dürfte bei den meisten Banken gehen, verursacht aber auch Kosten.

Gemeinsame Daten kann man auch in gemeinsamen Netzwerken organisieren, einige Vereine synchronisieren ihre Daten manuell: Datensicherung der Software in ein gemeinsames Dropboxverzeichnis und auch der Kassenprüfer hat Zugriff auf die Sammlerinhalte, wenn er sich die Daten rücksichert.

Gruß
Raimund
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