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Netbank SecureApp

Geht SA auch ohne Mobilfunk?

1Stefan offline
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Beiträge: 3 seit: 12 / 2016
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Betreff: Netbank SecureApp  -  Gepostet: 28.12.2016 - 01:39 Uhr  -  
Hallo,

hier werden zu SecureApp komplexe Fragen behandelt, ich möchte zunächst nur eine (vermutlich verboten) einfache Frage stellen, die in den ganzen SecureApp-Stellen im Web nicht vorkommt:

Verstehe ich das richtig, dass das Gerät auf dem die (Android-) secureApp dann läuft nur über eine Internetverbindung (z.B. auch WLAN) verfügen muss und keine Mobilfunkverbindung (also SIM-Karte usw.) benötigt wird wie bei m-TAN mit seinen SMS?

Dass in den Gerätelisten auch Tablet-Computer auftauchen, deute ich so denn das sind ja keine Telefone und viele haben keine SIM-Karten, ist das richtig?

Kann ich also die secureApp auf einem Huawei Honor 5X (ist in der Sparda Liste der Geräte) verwenden, auch wenn in dem Gerät keine SIM-Karte ist? Ich verwende das Gerät 5X nämlich ausschließlich zuhause zum Nachrichten- und Mailslesen im WLAN und als Wecker und habe dafür gar keinen Mobilfunk.

Ich möchte übrigens keine solche Spezialsoftware, die hier im Forum offenbar Hauptthema ist (sondern wenn möglich mit dem bisherigen Browserbanking auf einem Kubuntu-PC weitermachen).

Nach über 16 Jahren mit TAN-Listen zwingt mich die Netbank (Sparda EDV) ja zu einem Wechsel.
Die Kundenbetreuung der Netbank ist nicht mehr gut, höfliche sorgfältige Anfragen bleiben unbeantwortet, früher war das besser, ob es mit der Übernahme durch die Augsburger Aktienbank zu tun hat, weiß ich nicht, erfreulich finde ich das nicht, bin seit 1999 bei der NB.

Vielen Dank

Gruß

Stefan
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msa offline
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Beiträge: 3461 seit: 03 / 2007
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Betreff: Re: Netbank SecureApp  -  Gepostet: 28.12.2016 - 02:24 Uhr  -  
Ja, Du hast Recht, die Secure-App benötigt NUR eine Internetverbindug und KEINE Mobilfunkverbindung. Die Internetverbindung kann natürlich auch per WLAN sein.

Der von Dir skizzierte Anwendungsfall (WebBanking in einem Browser und SecureApp auf einem Android-Gerät - beide haben Internetverbindung über's heimische WLAN - funktioniert so problemlos. Dass Du beim BrowserBanking bleiben willst, ist gut, denn die SecureApp arbeitet derzeit ausschließlich mit dem BrowserBanking zusammen, für die "Maschinenschnittstelle" (HBCI) kann man die SecureApp nicht verwenden.

Die Sparda DV hat wohl inzwischen sogar eine SecureApp für Windows und eine für MacOS soll Anfang des Jahres kommen. Das wird jedenfalls von einigen SpardaBanken so angeboten. Wie das mit der Sicherheit klappen soll ist mir schleierhaft. Die netbank bietet nur die SecureApp für iOS und Android an.

Und der Support der netbank war auch schon vor 10 Jahren ein Graus, nach dem Motto "Friß was wir Dir anbieten oder stirb". Irgendwelche Anfragen oder Problemmitteilungen wurden fast immer mit etwas beantwortet, was man mit "oh wie interessant, haben wir noch nie gehört, setzen wir aber gern auf die Liste der interessanten Dinge, die wir vielleicht irgenwann mal anschauen, wenn wir am System was ändern wollen". Auf die aktuellen Probleme wurde da regelmäßig nicht eingegangen.
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1Stefan offline
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Beiträge: 3 seit: 12 / 2016
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Betreff: Re: Netbank SecureApp  -  Gepostet: 28.12.2016 - 23:27 Uhr  -  
Hallo msa,

herzlichen Dank für die Information, es war ein Beispiel für eine an sich recht banale (aber wichtige) Frage, auf die man in den Informationen die die Firmen für die Kunden vorgesehen haben, keine Antwort findet. Ich hatte das bei der NB freundlich angefragt und eine Überarbeitung des ganzen INFO-Angebotes angeregt, aber es ist noch schlechter als früher (wie du es ganz richtig beschreibst), ich bekam gar keine Antwort mehr.

Ich werde mich also nun für das secureApp-Verfahren anmelden, die iTAN-Abschaltung ist ja nicht mehr so lange hin.

Als ich 1999 mit der NB anfing, war es grauselig, die hatten ein Java-Applet mit winzig keiner Schrift was auch dauernd abgestürzt ist. Mit jeder Neuerung musste ich fürchten, dass es mit meinem damaligen OS/2 gar nicht mehr geht. Dann wurde es besser und ich hatte lange Jahre mit der NB keinen Ärger mehr. Später gab es dann das Problem, dass bei der Browserdarstellung des NB-Bankings im Chromium (Webkit..)-Browser hinten von den wichtigen Anzeige-Kästen immer etwas abgeschnitten war, es ging nur mit Firefox, jedenfalls kam da auch nie mehr als eine null-Antwort, mittlerweile ist das Problem aber gelöst.

Als die NB begann, war sie schon etwas Neues und Besonderes, zumal sie schon damals für alle Kunden ohne weitere Bedingungen kostenlos war, früher bekam man ja sogar noch Geld raus... Insofern gab es schon Argumente für die Bank. Ich muss sagen, dass ich nie verstanden habe, warum die die NB tragenden Spardabanken das Ding abgestoßen haben, in der Wirtschaftspresse gab es dazu kaum erhellende Angaben, ich vermute, man wollte den Wettbewerb gegen sich selbst beenden, nachdem Homebanking zum Hauptstrom geworden war.

Gruß

Stefan
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msa offline
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Beiträge: 3461 seit: 03 / 2007
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Betreff: Re: Netbank SecureApp  -  Gepostet: 29.12.2016 - 12:09 Uhr  -  
Ich habe gerade nachgeschaut, meine Kontoeröffnung war auch 10/1999 - also eigentlich direkt nach dem Start der Bank. Ich erinnere mich auch noch gut an jedes Einzelne der Dinge, die Du da aus der Historie genannt hast :-) Besonders die Geschichten mit den Java-Applets - aber man muß das vor dem Hintergrund sehen, daß damals eine sichere Verschlüsselung anders nicht möglich war - alle Banken hatten so ein Gefrickel damals. Was allerdings nicht stimmt ist, daß die netbank damals was Einzigartiges gewesen wäre. Mir fällt spontan die Bank24 (damals als Direktbanktochter der Deutschen Bank) ein, die schon 1995 gegründet wurde. Da hatte ich auch jahrelang mein Konto, das war auch kostenlos und auch sehr gut insgesamt, bis die dann 1999 die Tochter aufgegeben und in die Mutter integriert hatten. Danach wars dann noch einigermaßen gut, solange die Übergangsfristen für die Altkunden gegolten haben - danach konnte man's eigentlich vergessen. Ich hab denen dann bald den Rücken gekehrt.

EDV-mäßig war ich mit der netbank eigenltich nie wirklich zufrieden. Sie krankte von Geburt an daran, daß sie (natürlich von den Müttern her) am Rechenzentrum SPARDA DV in Nürnberg hängt - was die machen ist doch eher "Holzklasse". Vieles geht garnicht, oft werden über Nacht neue Fehler und Probleme eingebaut, die dann ewig zur Korrektur brauchen, die Einführung von HBCI war ein absolutes Drama, bis das halbwegs lief (und bis heute nicht rund läuft) und dann die Web-Oberfläche - von Release zu Release wird diese unübersichtlicher und unbrauchbarer. Die derzeitige Oberfläche ist eigentlich eine Frechheit. Rundrum riesige ungenutzte Bildschirmbereiche, in denen bestenfalls Werbung ist, und die eigentlichen Informationen in kleinen Fensterchen und winzigen Portionen, so daß man ununterbrochen weiter klicken muß und der Gesamtüberblick miserabel ist, Dann auch die Abschaffung der einzig wirklich sicheren TAN-Variante chipTAN - ein Unding. Wobei das die netbank hausintern ist, da kann die SPARDA DV nichts dazu, denn andere SPARDAs bieten die weiter an. Aber das wird auch eine Spar-Auswirkung sein. Eine Girocard ohne chipTAN-Funktion im Chip ist natürich billiger als eine mit. Und die Geldkartenfunktion im Chip hat man unlängst ja auch schon abgeschafft. Damit kommen wir auch zum Grund, warum die netbank seit der Gründung immer wieder verkauft wurde: Ich denke mal, da hat nie jemand wirklich Geld damit verdient, eher im Gegenteil. Dafür ist sie einfach nie groß genug geworden. Und auch die neue Mutter Augsburger Aktienbank - in der die netbank ja sogar aufgegangen ist - netbank ist nur noch eine Marke - hat das Institut sicher nicht gekauft, um es als Nieschenbank weiterzuführen, dazu sind die Ansätze zu verschieden. Die netbank ist eher der Sparte Billigheimer zuzuordnen, die AAB ist eher der Sparte Luxus zugehörig (was ein Blick in deren Preisliste schnell zeigt). Somit gehe ich davon aus, daß man mit der netbank nur einen Stamm von potentiellen Depot-Kunden für die Mutter gewinnen wollte. Einziges innovatives und auch alleinstellendes Element bei der netbank ist derzeit wohl die Akzeptanz von Geschäftskunden (wenn auch sehr eingeschränkt), diese nimmt soweit ich weiß keine einzige andere Direktbank an - aber auch diese Innovation stammt aus der Zeit von vor der Übernahme. Einzige Hoffnung, die ich habe, ist, dass die AAB nicht auf Dauer mit mehreren EDV-Dienstleistern hantieren mag (AAB = Bankverlag, netbank = SPARDA DV) und auf Dauer sich vielleicht von der aus der Historie stammenden Verbindung mit SPARDA DV trennt (was schon andere Klein-Banken getan haben, die früher bei Sparda rechnen ließen). Es bleibt spannend, wie es mit der netbank weiter geht.
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1Stefan offline
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Beiträge: 3 seit: 12 / 2016
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Betreff: Re: Netbank SecureApp  -  Gepostet: 29.12.2016 - 19:18 Uhr  -  
Hallo,

gut, weil meine Anforderungen geringer sind (das, was du gerne "Lieschen Müller Banking" nennst), war ich die meiste Zeit mit der NB durchaus zufrieden. Mit DB-Töchtern wollte ich nie etwas zu tun haben, daher war die Bank24 damals schon "außerhalb der Liste". Die Übernahme der NB durch die AAB fand ich irritierend, da ich nicht sah, wie ausgerechnet das zusammenpasst, du charakterisierst die beiden ja ganz richtig. Da die AAB ihrerseits ja nur eine Tochter der LVM aus Münster ist, kann man da schwer absehen, was die vorhaben. Bei Aktienanlagen würde ich eher auf Paribas Consorsbank setzen, das mache ich für meine Mutter und eine Bekannte schon. Ich könnte auch mit dem Girokonto komplett zu denen gehen, muss aber erst sehen, wie es da mit Cashpool/nahegelegener Automat usw. aussieht, bei Consors muss man auch immer mit einem lästigen kleinen TAN-Generator herumfummeln, was ich hasse.

Gruß

Stefan
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