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TAN-Verfahren bei ausländischen Banken?

Chip-TAN eine deutsche Insellösung?

Wein-Franke offline
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Beiträge: 25 seit: 10 / 2014
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Betreff: TAN-Verfahren bei ausländischen Banken?  -  Gepostet: 07.10.2017 - 15:07 Uhr  -  
Hallo,
ich verwende seit Längerem das Chip-TAN-Verfahren, nachdem mir die Push-TAN-App der DKB bei einem Test wegen der andauernden Passwort-Eintipperei am Handy zu umständlich war, und ich das Banking ohnehin fast nur zuhause und dann meist mit einem PC-Programm erledige, mit dem ich in einem Aufwasch gleich auf Konten bei unterschiedlichen Banken zugreifen kann.
Nun würde mich mal (aus Neugier) interessieren, welche Authorisierungsverfahren / -prinzipien eigentlich ausländische Banken im Onlinebanking verwenden. Ich habe bei ein paar österreichischen Banken nachgeschaut. Dort sind neben Smartphone-Apps scheinbar noch iTAN-Listen oder TANs per SMS üblich. Täuscht mein Eindruck, oder ist das optische Lesegerät für die Chip-TAN eine Technik, die nur im deutschen Markt verbreitet ist?
Wie machen das andere Europäer (z.B. Briten, Franzosen, Italiener, nordische Länder) oder aber die US-Banken?
Grüße,
Wein-Franke
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msa offline
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Ort:   München
Beiträge: 3680 seit: 03 / 2007
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Betreff: Re: TAN-Verfahren bei ausländischen Banken?  -  Gepostet: 07.10.2017 - 20:49 Uhr  -  
Ja. chipTAN ist eine rein deutsche Sache. So wie PIN/TAN überhaupt ein Ding ist, das in Deutschland für's BTX-Banking der Verbraucherbank (später Quellebank, heute Norisbank,erste Bank mit Onlinebanking überhaupt) von deren damaligen EDV-Chef erfunden wurde.

Bei ausländischen Banken ist es extrem verschieden, wie das gehandhabt wird. Angefangen von Banken, die garkeine Transaktionsfreigabe nutzen (wenn man per PIN im Konto ist kann man alles machen, auch überweisen) über TAN-Listen (teilweise sogar noch ohne i) über Codekarten (kreuz und quer mit Zahlen und Buchstaben bedruckt und in bestimmter Reihenfolge abgelesen und eingetippt).

In USA ist das Girokonto mit Überweisung wie hierzulande weitgehend unbekannt. Dort reicht man lustig Verrechnungsschecks aus Papier herum, die dann dem Kreditkartenkonto gutgeschrieben werden. Besondere technische Neuigkeit, die vor einiger Zeit von einer dortigen Bank angepriesen wurde ist eine App für's Smartphone, mit der man erhaltene Verrechnungsschecks fotografieren und an die Bank zur Gutschrift senden kann. Dort hat die Bank dann also nur ein Foto und das ist alles. Hierzulande schwer vorstellbar.

Und gerade in Entwicklungsländern gibt es viel und gerne genutzte Zahlungssysteme, die über Mobilfunk/Einfach-Handy laufen, denn damit erreicht man den größten Teil der Bevölkerung einfacher als mit irgendwas anderem.
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chrissi offline
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Ort:   Nürnberg
Beiträge: 665 seit: 12 / 2005
Private Nachricht
Betreff: Re: TAN-Verfahren bei ausländischen Banken?  -  Gepostet: 07.10.2017 - 23:48 Uhr  -  
Zitat geschrieben von msa

Ja. chipTAN ist eine rein deutsche Sache. So wie PIN/TAN überhaupt ein Ding ist, das in Deutschland für's BTX-Banking der Verbraucherbank (später Quellebank, heute Norisbank,erste Bank mit Onlinebanking überhaupt) von deren damaligen EDV-Chef erfunden wurde.


Wurde die Quellebank nicht in Entrium umbenannt um dann von der DiBa gekauft zu werden, die dann von der holländischen ING übernommen wurde? Und die Norisbank hat doch mit dem Easycredit angefangen um dann das Filialgeschäft an die Deutsche Bank zu verkaufen und Easycredit als Teambank weiter zu führen um dann letzendlich bei den Genossen zu landen?
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Wein-Franke offline
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Ort:  
Beiträge: 25 seit: 10 / 2014
Private Nachricht
Betreff: Re: TAN-Verfahren bei ausländischen Banken?  -  Gepostet: 08.10.2017 - 15:19 Uhr  -  
Zitat geschrieben von msa

Ja. chipTAN ist eine rein deutsche Sache. So wie PIN/TAN überhaupt ein Ding ist, das in Deutschland für's BTX-Banking der Verbraucherbank (später Quellebank, heute Norisbank,erste Bank mit Onlinebanking überhaupt) von deren damaligen EDV-Chef erfunden wurde.

Danke für die Info,
mir scheint, die Deutschen sind die einzigen, die sich wirklich Sorgen um ihr Geld machen. Und wenn sie sich Lösungen ausdenken, dann wirklich gründlich.
Sind die Schäden durch Datenmissbrauch doch so selten, dass man sie in anderen Ländern lieber akzeptiert, als dass man den Kunden mit der Einführung eines etwas komplizierteren Sicherungssystem möglicherweise verschreckt?

Dass es in Entwicklungsländern kaum Konten in unserem klassischen Sinn gibt, ist nachvollziehbar. Nachdem uns da manche in Sachen Digitalisierung rechts überholen, sind solche elektronische Bezahlsysteme bei denen dann naheliegend.
Und in Osteuropa/Russland ist das Vertrauen in die Banken und die eigene Währung so gering, dass man sein bisschen Vermögen lieber gleich in Euros oder Dollar tauscht und zuhause in bar verwahrt.
Die "Amis" sind natürlich immer für eine Überraschung gut. Vor Jahren kamen die noch mit ihren Reiseschecks, die die hiesigen Banken dann gar nicht oder nur gegen horrente Gebühren annahmen, und danach zählte nur noch die Kreditkarte. Als meine Eltern aber das letzte Mal drüben waren, kam meine Mutter beim Bezahlen und Bargeldeintausch mit ihrer (Maestro-)Debitcarte überraschenderweise viel weiter als mein Vater, der extra seine Kreditkarte (Mastercard) eingepackt hatte. Von daher hatte ich eigentlich erwartet, dass die jetzt ähnliche Girokontensysteme haben wie wir.

Schönen Sonntag noch,
Wein-Franke
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